Theresienstadt

Dieses Projekt ist die erste unterrichtsbezogene Aktivität zwischen den beiden Einrichtungen, die eine neue Schulpartnerschaft begründet haben. In beiden Einrichtungen ist die jüngere Geschichte Bestandteil des Lehrplanes. Mit dieser Aktivität werden die Geschehnisse im Nationalsozialismus nachvollziehbar erlebbar.

Im ersten Schritt erfolgt eine Beschäftigung mit den Chemnitzer Stolpersteinen. Stolpersteine sind an ehemaligen Wohnorten eingelassene Gedenksteine, die an Menschen aus Chemnitz erinnern, die verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Der Besuch des jüdischen Friedhofs sowie der Synagoge in Chemnitz runden die Inhalte ab. Ziel ist es, über die Stolpersteine Personenzu identifizieren, die nach Theresienstadt verbracht wurden. Im Anschluss soll in den Archiven in Theresienstadt nach dem Aufenthalt sowie weiteren Werdegang dieser Personen recherchiert werden. Pädagogische Angebote der Gedenkstätte runden dann den Aufenthalt im Ghetto ab. Pädagogische Zielstellung ist die Sensibilisierung der teilnehmenden Schüler*innen für die Geschehnisse im Nationalsozialismus und die darauf folgende Vertreibung im Grenzraum nach Kriegsende. Durch den Vergleich mit der heutigen politischen und gesellschaftlichen Situation in beiden Ländern soll deutlich werden, dass friedvolle Nachbarschaft nur auf der Basis gegenseitiger Achtung und Toleranz möglich ist und dass sich Vorbehalte und Vorurteile durch gemeinsame Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten abbauen lassen.



Förderzeitraum

01.09.2019 - 31.05.2020

Antragsteller

Fortis-Akademie gGmbH

Region/Landkreis

Erzgebirgskreis

Förderprogramm

Kleinprojektefonds Interreg V A, 2014 -2020

Budget

Gesamtbudget in Höhe von 12.283,39 €, davon wurden 10.284,05 € gefördert.